Gestern ging es, wie auch angekündigt, dann abends
ins Schwimmbad. Am Mittwochabend ist im örtlichen Schwimmbad immer eine
Sportbahn abgeteilt, so dass man auch vernünftig schwimmen kann. Dies wollte
ich dann gestern endlich mal testen.
In der Vergangenheit war ich eigentlich immer nur
früh morgens da. Auch hier ist dann zwar eine Sportbahn abgetrennt, zeigt sich aber
eine leichte Variation in der Definition von „Sport“. Gestern Abend war wohl
eindeutig ich einer von den beiden langsamsten auf der Bahn. Ok, da waren auch
welche dabei, die nicht mehr als 500m gemacht habe. Da schwimme ich sicher auch
ein anderes Tempo. Aber dennoch war es eine Erfahrung, wenn auch keine all zu
tolle, ständig das Gefühl zu haben, wen aufzuhalten.
Ich frage mich echt, wie teilweise meine Kollegen
morgens das aushalten? Die werden gefühlt echt von fast jedem überholt, aber
sie kommen immer wieder auf die Sportbahn. Selbst auf den Bahnen daneben wird
trotz hitziger Gespräche, ein höheres Tempo angeschlagen. Wie dem auch sei,
gestern Abend war ich der langsame und ICH komm damit nur bedingt klar.
Nun habe ich folglich zwei Möglichkeiten, entweder
komm ich um die Zeit nicht mehr ins Bad, oder ich trainiere mehr, so dass ich
das Tempo mitgehen kann. Ich denke letzteres sollte mehr Sinn ergeben. Und nun
erschließt es sich mir auch, warum die jeden Morgen wieder auf der Bahn
sind….:-D
Aber nun zu der Einheit! Nach 200m Einschwimmen,
kamen 4x50m wovon 25m gesprintet und 25m locker geschwommen wurden. Das lief
natürlich alles super. Dann kamen die 40 Hunderter. Ziel war ein gleichmäßiges
Tempo anzuschlagen um den letzten ebenso schwimmen zu können, wie den ersten.
Tja, das habe ich eindeutig nicht geschafft. Zu Beginn konnte ich sehr gut eine
1:45 min. halten. Auch brauchte ich mich nicht extrem anzustrengen dafür. Aber
nach ca. 30 Hundertern ging es beim besten Willen nicht mehr. Ich konnte
einfach die Kraft beim Abdruck nicht mehr aufbringen und merkte auch, wie die
komplette Wasserlage immer schlechter wurde. Die Beine sanken immer tiefer, die
Arme wurden länger und länger und der Körper müder und müder.
Bis zum 36. konnte ich dann mit der neuen Zeit von
1:50 gut leben, aber dann begann der absolute Überlebenskampf. 37 und 38 gingen
noch in 1:51 aber die letzten beiden dann nur noch in schwachen 1:55 min. Also
das Ziel des Gleichmaßes habe ich damit mal vollends nicht erreicht. Gut, was
sagt mir das? Beim nächsten Plan mit solchem Inhalt (der steht auch diese Woche
an, diesmal dann 20x200m) werde ich noch etwas langsamer anfangen und zum
zweiten muss ich eben schauen, doch häufiger ins Bad zu kommen, um genau diese
Ausdauer mir zu erarbeiten. Schließlich ist im März nach wie vor das 10 km Schwimmen vorgesehen.
Das wird noch ein hartes Stück Arbeit bis dahin!


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