Triathlon erfreut sich
meiner Empfindung nach derzeit einer immer größer werdenden Bekanntheit. Das
ist natürlich sicher auch darin begründet, dass ich es natürlich jetzt anders
verfolge als noch vor vier Jahren.
Dieses Bild veränderte
sich für mich recht zügig. Schnell stellte ich fest, dass Triathlon durchaus
für den Jedermann erlebbar ist. Neben den Ironman Weltmeisterschaften auf
Hawaii gibt es auch andere Formate wie Sprintdistanzen, Kurz- oder auch
Mitteldistanzen. Ich musste mein Bild über den typischen Triathleten
revidieren. Nein, es sind nicht alle extrem austrainiert und Berufssportler.
Ich glaube, in diesem
Moment, als ich diese Erkenntnis gewann, war es um mich geschehen. Am Radfahren
hatte ich schon immer Spaß, Schwimmen war in Schulzeiten eine Stärke von mir.
Gut, und das Laufen kann man ja vielleicht lernen.
Mit dieser Einstellung
begann ich mit dem Training für nichts. Ja richtig, für nichts. Ich hatte
eigentlich nie vor, an einem Wettkampf teilzunehmen; ich wollte mich nie mit
anderen messen, ich wollte doch nur etwas abnehmen und ein wenig für meine
körperliche Fitness tun. Ich begann regelmäßig zu laufen, bei gutem Wetter mit
dem Rad eine Runde zu drehen und ab und zu ein paar Bahnen im Schwimmbad zu
ziehen.
Spätsommer 2009, ich hatte
das Training für nichts satt, begann ich zu schauen, welche Veranstaltungen
noch für 2009 ausstehen. Der Triathlon in Hannover am Maschsee am ersten
Septemberwochenende war noch nicht ausverkauft. Irgendwas zwischen purer Angst,
Neugier und völligem Übermut veranlasste mich dann zu einer Anmeldung. Nun war
es endgültig um mich geschehen. Ich beendete – „finishte“, wie der Triathlet
auch gern sagt – meinen ersten Triathlon über die Kurzdistanz (auch
Olympische-Distanz (OD) genannt).
Und ich wusste: Das war
erst der Anfang!
Lauf 4 bei echtem Novemberwetter ist auch erledigt!
Lauf 4 bei echtem Novemberwetter ist auch erledigt!
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