Es
ist doch immer wieder schön, wenn ein lang gehegter Plan endlich in die Tat
umgesetzt wird und dann auch noch zu funktionieren scheint! Wie schon der Boss
vom A-Team an der Zigarre lutschend immer zu sagen pflegte: „Ich liebe es, wenn
ein Plan funktioniert!“ Ähnlich erging es mir heute. Auch wenn ich das Rauchen
einer Zigarre dann doch lieber weggelassen habe.
Um
euch einen kleinen Einblick in die „Problematik“ zu geben, muss ich etwas
ausholen, damit ihr die Gegebenheiten besser einschätzen könnt. Das Büro liegt
im selben kleinen Städtchen, in dem ich auch wohne. Die einfache Entfernung
beträgt also auf dem direkten Weg ca. 4-5
km. Es ist also echt um die Ecke! Wenn ich mit dem Auto zur
Firma fahre, dann bin ich in aller Regel zwischen 7:10 und 7:15 Uhr da.
Diese
4-5 km eignen sich sicher
nicht, um sie effektiv in das Training einzubauen. Also musste die Runde etwas
vergrößert werden. Das wirkte sich natürlich deutlich auf die Zeit des
Weckerklingelns aus. Weiter kam dazu, dass natürlich sämtliche Klamotten, die
man im Büro trägt, irgendwie ziemlich untauglich zum Radfahren sind. Also mussten
diese Platz im Rucksack finden. Danach sahen diese leider nicht mehr wirklich
gebügelt aus und die Gepäckmenge nahm auch schon beachtlich zu. Natürlich sind
dann noch Dunkelheit, Kälte und Regen in dem Zusammenhang des Nichtfahrens zu
nennen.
Jetzt
ergab es sich aber so, dass eigentlich alle dieser Argumente völlig entkräftet
sind. Aktuell schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und teile mir meine Zeit
frei ein. Sprich, die Ankunft im Büro ist auch ein – zwei Stunden später
möglich. Ein Kundenkontakt ist derzeit auch nur in Ausnahmefällen geplant, so
dass T-Shirt und kurze Hosen völlig ausreichend sind. Seit nun 1,5 Wochen ist hier
so zuverlässig gutes Wetter, so dass an Regen nicht zu denken ist.
Bereits
in der letzten Woche zeichnete sich ab, dass der Plan bald echt in die
Umsetzung gelangen könnte. Ich habe die letzte Woche genutzt, das Auto mal
komplett stehen zu lassen um eigentlich alles mit dem SingelSpeed zu erledigen.
Daran habe ich mich so schnell gewöhnt, dass ich schon gar nicht mehr drüber
nach denke, welches Fahrzeug ich nun nehme.
Heute
Früh ging es dann nach einem schnellen Frühstück mit dem Rennrad ins Büro. Der
Anfahrtsweg wurde mit einigen Schlenkern auf gute 36
km ausgebaut und verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle!
Der Rucksack reichte aus für Laptop, Wechselklamotten und Duschzeug. Besser
kann es nicht sein. Auf dem Heimweg wird es dann wohl dieselbe Runde wieder
Retour gehen.
Wenn
ich mich jetzt in der Zeit der Bachelorarbeit daran gewöhnen kann, dann sollte
es auch später gut machbar sein, wenn es dann wieder etwas früher los geht.
Dazu kommt, dass durchaus noch einige Sachen optimiert werden können. Duschzeug,
Haargel etc. kann ich ja im Büro stehen lassen. Wechselklamotten könnten hier
auch „zwischengelagert“ werden. Also bleibt eigentlich nur der Laptop als
Begleiter auf der Radtour. Aber wozu gibt es denn diese ganzen USB-Sticks und
Cloud-Lösunngen?!
Nun
gut, letzteres wird nicht ganz einfach sein, denn letzten Endes handelt es sich
auch zum Teil um sensible Firmendaten. Aber die Klamotten und das Waschzeug
müssen nun wirklich nicht immer mitreisen!
Ich
bin gespannt, wie sich das entwickelt…
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