Dienstag, 4. Juni 2013

Der Sigma Test

Der Titel gibt doch mal was her! Jedoch muss ich alle enttäuschen, die nun eine neue Abartigkeit erwarten, mit der man durch mehr oder weniger kuriose Übungen oder Tätigkeiten seine Fitness bestimmen kann, oder ähnliches.

Diesen Test werde ich am Sonntag bei meinem ersten Triathlon in diesem Jahr vollziehen. Aber dazu werde ich noch mal ausführlich die kommenden Tage berichten.

Kommen wir wieder zurück zum Titel dieses Tages. Richtig, einen Test werde ich machen, bzw. hier beschreiben, denn er läuft bereits seit gestern. Dann sortieren wir mal die Ereignisse, damit man mir hier auch vernünftig folgen kann.

An meinem Rennrad ist ein Sigma Tacho (BC2209) inkl. der Tritt- und Herzfrequenzmessung installiert. Dieser funktionierte soweit auch wunderbar. Während einer Ausfahrt vor zwei Wochen stellte ich dann fest, dass regelmäßig die Anzeige der aktuellen Trittfrequenz (TF) ausfiel. Zu erst dachte ich mir nichts dabei und tippte auf etwas Dreck am Sensor oder ähnliches.

Es wurde jedoch immer schlimmer, bzw. die Ausfälle immer länger. Wenn ich im Stand das Hinterrad etwas anhob und dann die Kurbel drehte, wurde sofort eine TF angezeigt. Setzte ich mich anschließend wieder guter Dinge auf den Sattel um meine Runde weiter zufahren, grinste mich erneut eine große „0“ an.

Wieder zuhause angekommen, erkundigte ich mich bei Bekannten, die ebenfalls den BC2209 fahren, oder zumindest ein ähnliches Produkt der Firma. Schnell wurde die Batterie oder ein defekter O-Ring als potentielle  Fehlerquelle genannt. Nun machte ich mich bei, diese Fehlerquellen zu untersuchen. Leider ohne Erfolg. Weder war die Batterie leer, noch war irgendwie Feuchtigkeit in den Sensor eingedrungen. Ich stand also wieder am Anfang meiner Fehlersuche.

Bei dem Radmarathon in Nortorf funktionierte der Sensor dann natürlich nicht. Es musste also was geschehen. Kurzer Hand schaute ich auf der Homepage von Sigma vorbei und schrieb dem Kundendienst eine Email mit den entsprechenden Informationen.

Keine Stunde später hatte ich bereits eine erste Reaktion in meinem Postfach. Die Nachfrage nach anderen elektronischen Geräten, welche evtl. die Frequenz beeinflussen könnten, konnte ich schnell verneinen und erhielt ebenso schnell eine weitere Antwort. Der Aufforderung, den Sensor einzuschicken, kam ich sofort nach.

Nun bin ich mal gespannt, wie diese Story weiter gehen wird. Also gestern ging das kleine Päckchen rechtzeitig zur Post, so dass es spätestens morgen dort aufschlagen sollte. Demnach ist es wohl nicht ganz verkehrt, gegen Ende dieser Woche evtl. auf eine Reaktion zu hoffen. Nun ja, wir werden es ja sehen.

Bisher lief es jedenfalls sehr gut!

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