Es ist mal wieder
Sonntag, da aber heute kein Wettkampf bzw. Radmarathon ansteht, kram ich mal
etwas in bereits vergangenen Events.
Vor nicht all zu langer
Zeit, berichtete ich von dem Fördecrossing 2012. Dieser Wettkampf war an
einem Samstag. Das machte mein Terminmanagement dann auch etwas schwieriger,
denn ich hatte nicht auf dem Zettel, bereits am Tag drauf für den Triathlon in
Kiel gemeldet zu sein. Nun gut, eine Olympische Distanz geht schon irgendwie.
Über Nacht versuchte ich also,
so gut es ging, den Neo trocken zu bekommen und mich zu erholen. Morgens im
Auto auf dem Weg, mein Schwesterchen einzusammeln merkte ich schon, dass die
Rückenmuskulatur vom 3.000m Schwimmen des Vortags doch noch ziemlich verspannt
war. Also Sitzheizung an und hoffen, dass die Wärme tut gut!
In Kiel angekommen, ging
es routiniert zur Wechselzone. Nachdem ich meinen Platz eingerichtet hatte, war
sogar noch Zeit für einen schnellen Kaffee, bevor ich mich dann irgendwie
wieder in den nassen Neo zwängen musste.
Endlich war dieses Feld
durchquert, ging es auf die zweite Runde. Leicht brennendes Gesicht und dann
ein Moment, der für das alles entschädigt. Genau neben uns fuhr die Color Line
Fähre aus Oslo in den Kieler Hafen ein. Da ich immer links atme, hatte ich den
perfekten Blick… dieses riesen Schiff, dahinter der blaue Himmel und die gelbe
Sonne am Horizont! Super! Aber auch auf der zweiten Runde ging es wieder durch
„Quallen-Hausen“!. Wie konnte es auch anders sein, das Vieh von Runde eins
wartete auch auf Runde zwei auf mich, um mir erneut einen mitzugeben.
Mit inzwischen ziemlich
doll brennendem Gesicht ging es ab zum Wechsel und rauf aufs Rad. Diesmal war
mir klar, dass die Strecke ziemlich langsam ist. Aus diesem Grund machte ich
mich gar nicht erst verrückt, sondern fuhr mein Tempo, so gut es ging.
Schließlich war es auch in diesem Jahr die Generalprobe für die Ratzeburger
Mitteldistanz 2 Wochen später!
Nach 1:19 h war auch das
Radfahren durch und es ging auf die flache, schnelle Wendepunktstrecke. Schnell
fand ich mein Tempo und ballerte los, - so gut es eben ging! Rund 49 Minuten
brauchte ich für die 10 km und pulverisierte meine
Zeit aus dem Vorjahr wo ich (0:32 / 1:29 / 0:52) = 2:54h unterwegs war. Nach
2:40h hatte ich also das Ziel erreicht! Trotz des Schwimmens am Vortag
verbesserte ich mich im Wasser um 1 Minute. Am meisten Zeit holte ich mit Rund
10 Minuten beim Radfahren raus und konnte zu guter letzt sogar in meiner
schwächsten Disziplin, dem Laufen, gut 3 Minuten rausholen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen