Dienstag, 18. Juni 2013

Zehner

Der Kurzurlaub ist nun um und das Training geht weiter. 4 Tage ohne Sport, dass hatte ich zuletzt in der Off-Season 2012. Das muss wohl so Anfang November gewesen sein. Damals waren es aber auch gute drei Wochen ;-)!

Das schöne Wetter aus dem Süden habe ich scheinbar direkt eingepackt und mitgebracht. Wenn es morgens erst auch nicht unbedingt so schön aussah, scheint hier inzwischen wieder die Sonne und das Thermometer klettert immer weiter auf die 30 °C Marke zu! Ich nutzte den bedeckten Morgenhimmel und startete in die Woche mit einem echt harten 95 Min. Lauf.

Im Trainingsplan las er sich eigentlich ganz human. Aber das wurde es dann, insbesondere am Ende, nicht wirklich. Die geplanten 90 Minuten setzten sich wie folgt zusammen. 9 Minuten lockeres GA1 Tempo – 1 Minute oberes GA2 Tempo (90 – 95 % der Herzfrequenz).  Das Tempo entsprach ca. dem Wettkampftempo, welches man maximal über rund 60 Minuten laufen könnte. Hmm, während der 9 Minuten warmlaufen grübelte ich, welche Pace ich nehmen sollte.

Glatte 5 Min/km wählte ich aus. Das fühlte sich die eine Minute lang auch echt gut an. Es ging weiter mit 8 Min. GA1 und 2 Min. GA2. So setzte es sich dann immer weiter fort. Schließlich gab es noch mal 1 Min. GA1 und direkt 9 Minuten GA2. Hier kam ich dann echt an meine Grenzen.

Schon die 7 und 8 Minuten GA2 taten echt gut weh, aber die letzten 9 Minuten waren Hammer hart. Das Blut kochte, der Puls drohte den ganzen Kopf zum platzen zu bringen, die Atmung kam kaum noch nach, die Beine brannten wie in der Hölle, der Geschmack von Blut machte sich im Mund breit und die Zeit schien still zu stehen. Aber ich biss mich durch und konnte das Tempo bis zum Ende gehen.

Kurz drei – vier Schritte gehen und dann lockeres austraben bis nach Hause. Am Ende sind es dann 16,5 km in 95 Minuten geworden. Die Läufer unter Euch werden es jetzt etwas beschmunzeln, aber schließlich bin ich ja Triathlet und darf in dem Tempo am persönlichen Anschlag rumschlappen ;-)!

Nun sind die Beine erstmal schön geschafft. Die Fahrt mit dem Rennrad zum Büro tat ganz gut. Nach der Arbeit geht es dann über die 40 Kilometerrunde wieder nach hause. Ich denke, schlafen werde ich heute wohl sehr gut.

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