Der
Kurzurlaub ist nun um und das Training geht weiter. 4 Tage ohne Sport, dass
hatte ich zuletzt in der Off-Season 2012. Das muss wohl so Anfang November
gewesen sein. Damals waren es aber auch gute drei Wochen ;-)!
Das
schöne Wetter aus dem Süden habe ich scheinbar direkt eingepackt und
mitgebracht. Wenn es morgens erst auch nicht unbedingt so schön aussah, scheint
hier inzwischen wieder die Sonne und das Thermometer klettert immer weiter auf
die 30 °C Marke zu! Ich nutzte den
bedeckten Morgenhimmel und startete in die Woche mit einem echt harten 95 Min.
Lauf.
Im
Trainingsplan las er sich eigentlich ganz human. Aber das wurde es dann,
insbesondere am Ende, nicht wirklich. Die geplanten 90 Minuten setzten sich wie
folgt zusammen. 9 Minuten lockeres GA1 Tempo – 1 Minute oberes GA2 Tempo (90 –
95 % der Herzfrequenz). Das Tempo
entsprach ca. dem Wettkampftempo, welches man maximal über rund 60 Minuten
laufen könnte. Hmm, während der 9 Minuten warmlaufen grübelte ich, welche Pace
ich nehmen sollte.
Glatte
5 Min/km wählte ich aus. Das fühlte sich die eine Minute lang auch echt gut an.
Es ging weiter mit 8 Min. GA1 und 2 Min. GA2. So setzte es sich dann immer
weiter fort. Schließlich gab es noch mal 1 Min. GA1 und direkt 9 Minuten GA2.
Hier kam ich dann echt an meine Grenzen.
Schon
die 7 und 8 Minuten GA2 taten echt gut weh, aber die letzten 9 Minuten waren
Hammer hart. Das Blut kochte, der Puls drohte den ganzen Kopf zum platzen zu
bringen, die Atmung kam kaum noch nach, die Beine brannten wie in der Hölle,
der Geschmack von Blut machte sich im Mund breit und die Zeit schien still zu
stehen. Aber ich biss mich durch und konnte das Tempo bis zum Ende gehen.
Kurz
drei – vier Schritte gehen und dann lockeres austraben bis nach Hause. Am Ende
sind es dann 16,5 km in 95 Minuten geworden.
Die Läufer unter Euch werden es jetzt etwas beschmunzeln, aber schließlich bin
ich ja Triathlet und darf in dem Tempo am persönlichen Anschlag rumschlappen
;-)!
Nun
sind die Beine erstmal schön geschafft. Die Fahrt mit dem Rennrad zum Büro tat
ganz gut. Nach der Arbeit geht es dann über die 40 Kilometerrunde wieder nach
hause. Ich denke, schlafen werde ich heute wohl sehr gut.
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